Login

Anmeldung zum internen Bereich der AGBO

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Heilerzieher! Ein Job mit vielen Facetten!

AGBO startet Kampagne: proHEP-Fachkräfte

Die gemeinnützigen Träger der Behindertenhilfe, die sich in der "Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis e.V." (kurz: AGBO e.V.) zusammen geschlossen haben, starten jetzt eine neue Kampagne: "proHEP-Fachkräfte" - mit vielfältigen Maßnahmen, die das Berufsbild der Heilerziehungspflegern/innen (HEP) in der Öffentlichkeit transparenter machen sollen. Denn überall im Ortenaukreis wird ihre Arbeitskraft gewünscht und macht sie unverzichtbar: Heilerziehungspfleger/innen (HEP). Gesucht wird Nachwuchs für diesen Dienst am Menschen.

Weil Menschen mit Behinderung sie brauchen

In einem weiten Feld, mit teils sehr unterschiedlichen beruflichen Aufgaben, bleiben die HEP oft unsichtbar für die Gesellschaft, welche aber diese Spezialisten stets benötigt. HEP sind für die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig. Außerdem begleiten sie diese sowohl stationär als auch ambulant bei der Bewältigung ihres Alltags.

Ein spannender Beruf mit Entwicklungspotential

"Wir möchten verstärkt auf das attraktive Berufsbild der HEP hinweisen, auf die Chancen, die sich hier für den Bewerber auftun, wenn er denn einen sicheren Job mit großem Teamgeist, viel Kreativität und guter Perspektive sucht", so Achim Feyhl, der als Vorsitzender der AGBO tagtäglich mit Vorurteilen und Fehlinformationen in seinem Genre und dessen Umfeld zu kämpfen hat.

Dabei sprechen gesicherte Zahlen und Informationen eine eindeutige Sprache, die offenkundig noch zu wenig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen ist. Mehr als 2.500 Mitarbeiter werden von den Mitgliedsfirmen der AGBO im  Ortenaukreis beschäftigt. Damit sind diese Organisationen im beruflichen Alltag des Ortenaukreises bei den größten Arbeitgebern der Region zu finden - was in der Öffentlichkeit kaum bekannt sein dürfte! Das dazu gehörende Berufsbild ist von Sicherheit und Vielfalt auf allen Ebenen geprägt. Denn diese Jobs sind spannend und lassen viel gestalterischen Raum für alle Mitarbeiter, wie auch eine Vielzahl kreativer, künstlerischer und handwerklicher Projekte aus der Behindertenhilfe eindrucksvoll dokumentieren.

KONTAKT

AGBO e.V.
Espenstraße 5
77656 Offenburg
T +49 781 9225 0
F +49 781 22215

 

 

Erfolgreiche Straßenaktion auf dem Lindenplatz

„Verschieden und doch gleich“ hieß das Motto der Straßenaktion am 5. Mai 2015 der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis e.V.. Hingucker war eine lebensgroße Statue, die die AGBO gemeinsam mit den vorübergehenden Passanten bunt gestaltete.

Der europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung war Anlass einer Straßenaktion am vergangenen Dienstag auf dem Offenburger Lindenplatz. Die Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis e.V. lud Passanten ein, mit Mosaiksteinchen, Glasstückchen und Spiegelplättchen eine lebensgroße Figur bunt zu gestalten. „Die Figur steht für das Menschsein, das uns alle verbindet“, erzählt AGBO-Sprecherin Sigrid Wesseling. „Die Mosaiksteinchen dafür, dass wir alle verschieden sind.“
Die Arbeitsgemeinschaft, die hinter der Aktion steht, ist ein gemeinnütziger Verein von Behindertenorganisationen für psychisch Kranke sowie geistig und körperlich behinderte Menschen im Ortenaukreis. 95 Prozent aller Menschen mit diesen Behinderungen im Ortenaukreis werden durch die AGBO vertreten. Erklärtes Ziel der Veranstaltung war es, mit den Menschen in der Offenburger Innenstadt in Kontakt zu kommen und über Gleichberechtigung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu informieren. Die Initiatoren zeigten sich zufrieden: „Die Menschen waren interessiert und wir hatten viele gute Gespräche.“
Magnet war neben der bunten Figur die Musikgruppe „Hupfetrommler“, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Die rhythmischen Klänge der Trommler waren schon von weitem zu hören.
Die von den Passanten buntgestaltete Figur wird zukünftig als Wanderobjekt in verschiedenen Einrichtungen und bei Aktionen der AGBO präsent sein.

Vorankündigung: Bunte Aktion auf dem Offenburger Lindenplatz am 5. Mai 2015

„Verschieden und doch gleich“ heißt diesmal das Motto der Straßenaktion am 5. Mai 2015 der Aktionsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis e.V.. Hingucker ist eine lebensgroße Statue, die die AGBO gemeinsam mit den vorübergehenden Leuten bunt gestalten will. Anlass der Aktion ist der europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Von 10 Uhr bis 16 Uhr ist jeder eingeladen ein Mosaiksteinchen, Glasstückchen oder Spiegelplättchen aufzukleben. „So haben auch Passanten, die nicht viel Zeit haben, die Möglichkeit, sich zu beteiligen“, erklärt Sigrid Wesseling von der AGBO. Ziel sei mit den Menschen in Kontakt zu kommen und über Gleichberechtigung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung  zu informieren. Für den musikalischen Rahmen am Vormittag sorgen die „Hupfetrommler“, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen.
Hinter der bunten Aktion steht mit der „Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ ein wichtiges Thema. Vormittags rufen die rhythmischen Schläge der Trommelgruppe die Leute in der Umgebung zusammen. In der Gruppe spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Wer Lust hat, kann gerne mitmachen, weitere Instrumente liegen bereit.

5. Mai 2014 Aktionstag für eine barrierefreie, inklusive Ortenau

 

Den 5. Mai 2014 – europäischer Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – nutzte die AGBO für inklusive Aktionen in der Offenburger Innenstadt.

 

Zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr informierte die Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe im Ortenaukreis (AGBO e.V.) an einem Stand auf dem Lindenplatz in Offenburg (gegenüber Karstadt) zu den Themen „unbehindert miteinander“ und die „Gleichstellung der Menschen mit Behinderung“. In vielen persönlichen Gesprächen unterhielten sich Betroffene und Mitarbeiter der Behindertenhilfe mit Passanten über ihre Erfahrungen mit der Behinderung und Barrieren im Alltag. Aufhänger für die Aktion bildete die Schreibwerkstatt der AGBO von 2013 und diesem Jahr. An zwei Pinnwänden konnten Passanten ihre Gedanken zu Texten des letztjährigen Buches und allgemein zum Motto „Gleichstellung“ schriftlich anbringen. Ein Clown trug zur Auflockerung der Aktionen bei und verband das Thema Behinderung auch mit einer humorvollen Perspektive. Die Gespräche waren engagiert und ließen erkennen, dass die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung oft noch von Ängsten und Vorurteilen geprägt ist. Doch viele Bürger zeigten sich auch aufgeschlossen und positiv in den Begegnungen. Nach eigener Aussage der Betroffenen war der Tag Ermutigung und Bereicherung im Umgang miteinander. Interessierte Bürger konnten sich darüber hinaus über die Arbeit der Ortenauer Einrichtungen der Behindertenhilfe informieren. Ansprechpartner waren den ganzen Tag bis 15 Uhr vor Ort. Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die „Aktion Mensch“.

Schreibwettbewerb 2014 "Dein Lächeln hilft mir..."

Unter dieser Überschrift veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe Ortenaukreis (AGBO e.V.) ihre diesjährige Schreibwerkstatt. Gesucht sind kurze Texte, in denen der Umgang mit Behinderungen eine Rolle spielt. Fröhliche oder traurige Momente, Momente der Verzweiflung oder des Mut Fassens: Momente, die durch ein Lächeln vielleicht leichter geworden sind.

Wir freuen uns über zahlreiche Beiträge (Gedichte oder kurze Erzählungen) aus dem Ortenaukreis von Menschen mit und ohne Behinderung. Eine Auswahl der Beiträge wird am 5. Mai 2014, dem Internationalen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, in Offenburg vorgestellt und anschließend in einem Sammelband veröffentlicht. Im Sommer folgen öffentliche Lesungen an verschiedenen Orten im Ortenaukreis (Termine werden noch veröffentlicht).  

 

Teilnehmer senden ihre Manuskripte (nur Kopien!) bitte bis zum 30. April 2014 an folgende Adresse:
AGBO, Espenstr. 5, 77656 Offenburg
oder per E-Mail an:
Sigrid Wesseling: swesseling(at)diakonie-kork.de


Bei den Einsendungen sollte eine Info zum Autor beiliegen und eine Kontaktadresse. Eine Haftung für eingesandte Manuskripte kann nicht übernommen werden.

Einsendungen per E-Mail sollten ein Format als Word-Dokument, Open-Office Dokument oder als PDF besitzen, die Schriftgröße sollte Arial 11 nicht unterschreiten. Erzählungen sollten nicht mehr als 3 bis 4 Seiten haben.

Für alle, die ihre Gedanken nicht schriftlich ausdrücken können, gibt es auch die Möglichkeit, Bilder zu diesem Thema zu malen.

"Was mir am Herzen liegt" - Texte zum Thema Behinderung

Die AGBO hat im Frühjahr 2013 einen Schreibwettbewerb veranstaltet. Gesucht waren Geschichten, Gedichte, Gedanken zum Thema Behinderung. Eine Auswahl der Texte wurde nun in einer Broschüre zusammengefasst, die den Titel trägt:
„Was mir am Herzen liegt“
In die Broschüre wurden ganz unterschiedliche Texte aufgenommen: eine Mutter schreibt über ihre Gefühle zu ihrem behinderten Kind, ältere Menschen schreiben über die Behinderungen des Alltags, Menschen mit Körper-, geistiger oder psychischer Behinderung schreiben über ihr Leben und die bunte Normalität des Lebens. Geschichten, die den Autoren am Herzen lagen und die auch zu Herzen gehen.
Diese Broschüre ist über die AGBO erhältlich.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

AGBO e.V., Espenstr. 5, 77656 Offenburg
oder an Wolfgang Dürr, Tel. 0781 969 16 75, E-Mail: w.duerr@spv-og.de

Mehrwert für den Ortenaukreis - Dank Behindertenhilfe

Zur Podiumsdiskussion „Nutzt die Behindertenhilfe dem Ortenaukreis? Neue Wege in der Behindertenhilfe?“ hatten Vertreter der AGBO e.V. eingeladen. Vor über 200 Interessierten diskutierten Sozialdezernent Georg Benz, der Kehler OB Dr. Günther Petry, Hermann Tränkle (Kfm. Leiter St. Josefshaus Herten), Frank Stefan (Vorstandsvorsitzender Diakonie Kork) und Achim Feyhl (Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch) Fragen zur monetären und ethischen Wertschätzung von Menschen mit Behinderung. Dr. Michael Seidl (Leiter SWR-Regionalbüro Offenburg) moderierte die Runde.

Was kostet ein Mensch mit Behinderung den Kreis im Jahr? Und was passiert mit diesen Geldern? Wie lange muss ein Mensch mit Behinderung morgens im Bett verbleiben bis der Betreuer sich um den Toilettengang kümmern kann? Eine Stunde, zwei Stunden? Die Betreuungssituation wird schlechter.Die Einrichtungen der Behindertenhilfe erhalten Gelder aus der Eingliederungshilfe. Im Bundesvergleich steht das Land Baden-Württemberg mit seinen Ausgaben in dieser Hinsicht an zweitletzter Stelle – nur Sachsen ist schlechter. Bei der Anzahl der Empfänger von Eingliederungshilfe bilden die Baden-Württemberger sogar das Schlusslicht. Die durchschnittlichen Ausgaben der 44 Kreise im Land pro Werkstattplatz liegen bei 10.405 € pro Jahr. Die Lebenshilfe-Werkstatt in Offenburg  erhält zum Beispiel nur 9.540 € pro Jahr. Mit diesem Betrag wird eine Kaufkraft von über 16.000 € im Kreis generiert.Ethik ja? Mehrwert ja? Eine Anhebung der Kreismittel für die Einrichtungen der Behindertenhilfe nur auf durchschnittliches Baden-Württembergisches Niveau würde den Menschen mit Behinderung eine „ethische Betreuung“ sichern und dem Kreis einen Mehrwert bescheren.Der Ortenaukreis und die Mitglieder der AGBO e.V. verständigten sich auf ein partnerschaftliches und zügiges Vorangehen bei der Lösung der drängenden Fragen.

AGBO fordert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Offenburg.

Am 5. Mai 10 sind in Offenburg und Oberkirch insgesamt etwa 160 Menschen auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen nach Gleichberechtigung Ausdruck zu verleihen. In Offenburg und Oberkirch hatte die AGBO (Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe im Ortenaukreis) anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu einer Demonstration aufgerufen.

In der AGBO haben sich 17 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Ortenaukreis zusammengeschlossen. Verbesserte Lobbyarbeit ist das Ziel.

Der Sprecher der Menschen mit Behinderung Inan Cengiz stellte am Aktionstag klar: „Wir wollen als normale Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden.“ Die UN-Konvention ist zwar geltendes Recht, aber die AGBO befürchtet, dass der Staat wegen leerer Kassen die Umsetzung hinausschiebt. Dieter Wagner, Werkstattrat der Albert-Schweitzer-Werkstätten, machte in Oberkirch auf die Problematik aufmerksam.

Rudi Sack, Geschäftsführer der Lebenshilfe Baden-Württemberg brachte es in seiner Rede auf den Punkt: „Nur eine Gesellschaft für alle ist auch eine bessere Gesellschaft.“ Das Ziel sei Inklusion statt Integration, denn wenn ein Kind mit Behinderung in eine Familie geboren wird, müsse man es auch nicht erst integrieren.

Zum Abschluss der Kundgebung überreichte Inan Cengiz ein Exemplar der UN-Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache an Michael Berger, den Behindertenbeauftragten des Ortenaukreises.

 

 

SENIOREN mit Behinderung: Konzept für die Betreuung in Arbeit

Ein Team aus dem Landratsamt und der AGBO arbeitet gemeinsam an einem Konzept für behinderte Senioren im Ortenaukreis:

Zielsetzung der AGBO ist es, gemeinsam mit dem Kreis Ortenau, beste Praktiken in der Behindertenarbeit im Ortenaukreis zu entwickeln. Ausgehend von einer gemeinsamen Zieldefinition soll eine an der Qualität orientierte, zielgruppenadäquate Behindertenarbeit im Ortenaukreis geleistet werden.

Dies bedeutet, dass der behinderte Mensch so lange wie möglich in der Einrichtung an der Gemeinschaft teilhaben soll.